6.3
Probemessung mit Gitter
Hier wurden meiner Ansicht nach ausgezeichnete Ergebnisse ermittelt. Man
beachte nur die ausgezeichnet angepassten Strömungsumrisse in Diagramm
19. Die Form legte sich zwingend an. In Diagramm 18 ist die Eintraggenauigkeit
schlechter als das Ergebnis. Variiert wurde die Bewegungsrichtung der
Sonde zu den Gittermaschen. Es lassen sich die Zitterbewegungen an den
Flanken und Spitzen ausgezeichnet feststellen. Die Pfeillänge entspricht
der Geschwindigkeit.
Eine gleichartige Gittermessung wurde noch bei höherer Geschwindigkeit
getätigt. Hier lassen sich die dynamischen Bewegungen noch drastischer
und definierter feststellen. Aus Zeitgründen konnte die Auswertung
nicht mehr in die I.A. aufgenommen werden.
7.
Fehlerbetrachtung und Abschlussdiskussion
Die meisten Einflußgrößen und Fehlerbetrachtungen wurden
schon qualitativ in den einzelnen Abschnitten angesprochen. Da die Sondeneichung
empirisch festgestellt wird und mit so hochwertigen Geräten wie der
TF-MB gearbeitet wird, sind im Prinzip alle Einflußgrößen,
bezogen auf die Messung von Geschwindigkeitsänderungen, sehr klein.
Selbstverständlich ändern sich die Verhältnisse bei Alterung
der Sonde, jedoch lässt sich eine Kontrolleichung sehr schnell durchführen.
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