Ingenieuarbeit
4.
Die Anlage
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| Rechts: Abb. 4 Schaltkasten - Innenansicht. |
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Den Messplatz, auf welchen noch ausführlich eingegangen wird, zeigt Abb. 8. |
| 4.3.2.
Voruntersuchungen Vorversuche mit einer handelsüblichen Wasserstrahlpumpe im Wasserbetrieb – Wasserdruck unbekannt – ergab ein Fördervolumen von Q = 0,72 l/sec, also ca. 30 % der geforderten Menge. Die Kennlinie der Wasserstrahlpumpe, betrieben mit Pressluft, ist in Diagramm 1 enthalten. Hier ergab sich ein maximales Fördervolumen von 0,95 l/sec bei einem Primärtreibmitteldruck von 1 kp/cm2. Eine weitere Druckerhöhung ergab ein Absinken von Q. Es stand ein Pressluftleitungsdruck von 2,8 atü zur Verfügung. Diese Fördermenge entspricht 43 % der geforderten Menge. Da die Wasserstrahlpumpen als Vakuum-Pumpen konzipiert sind, musste eine Steigerung – bei Optimierung auf Förderleistung – möglich sein. Auf dem Markt wurden keinerlei Wasserstrahlpumpen mit ausreichender Förderleistung angeboten. Die VDI-Zeitung 113 (2) enthielt Untersuchungen über Wasserstrahlpumpen. Da jedoch mit Pressluft gearbeitet werden sollte, konnten die Daten nicht kritiklos – ohne Untersuchungen – übernommen werden. Aus diesen Gründen wurde ein spezielles Verfahren angewandt, um eine Optimierung herbeizuführen. |
Die Durchmesser-Reihenfolge wurde notiert, und dann wurde bei einem immer
konstanten Pressluftdruck p1 eine Falschluftmessung (Ansaugluft) mit dem
Durchflussmesser Rota 2 durchgeführt und ebenfalls festgehalten.
Als nächster Schritt wurde die Reihenfolge der Lochplättchen
verändert, indem ein Plättchen weggenommen oder in die Reihe
eingesetzt wurde. Diese Veränderung wurde notiert (siehe Tab. 2 –Schema-)
und wiederum eine Durchflussmessung durchgeführt. |
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| Abb. 9 „Mutationsmaschine“ Verschiebevorrichtung mit Anschluss
der Rotameter |
Mutationsversuch |
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4.3.3.1. Ergebnisse
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Tabelle 2 – Ausschnitt aus den Aufzeichnungen
zum Mutationsprinzip 45,5 45,4 44,6 . . 30,5 30 29,2 28 27,7 27,4 27,1 . . 11,3 9 6,6 6,6 6,6 6,6 6,5 6,5 6,5 6,5 6,5 7,8 8,4 . . 28,5 30 35 37 40,2 42,5 44,5 46 46 46 46 46 46 Skt. 8,5 7,5 8,3 ... 9,4 9,6 9,7 9,8 9,5 ... 16,7 16,7 15,7 .. 2 Veränderung - neg neg. pos pos pos pos neg pos. ± neg. Betriebsdruck p1 = 1,65 at. Skt. = Skalenteile in cm / mm am Rotameter 2 |
4.3.4. Bau des Generators Abb. 10 stellt die Luftstrahldüse perspektivisch als Schnittzeichnung im Schema da. Abb. 11 enthält die konstruktiven Daten. Der Diffusor-Misch- und Saugraumkörper wurde aus Kunststoff nach den gefundenen konstruktiven Daten gedreht. Die Luftstrahldüse lässt sich leicht in ihre Einzelteile zerlegen. Die Kennlinie der Luftstrahldüse enthält Diagramm 1. Aus diesem ist zu ersehen, dass der geförderte Volumenfluss gleich dem 3,5fachen der mit Luft betriebenen Wasserstrahlpumpe beträgt. Im folgenden nun der Vergleich der gefundenen konstruktiven Daten mit den Literaturangaben. Literaturangabe VDId-Z 113 (2) Gefundene Werte - für Wasserbetrieb - - für Luftbetrieb - ....... Mischraum Länge l = 2,5 dm Länge = 17 mm dm = 6,6 cm .... l = 2,6 dm Mischraumdurchmesser dm dm = 1,05 d2 d2 (Düsendurchmesser) Optimierung für . d2 = 3,5 mm Unterdruckerzeugung ....dm = 6,6 mm dm = 1,3 d2 (Optim. für Absaugbetrieb) . dm = 1,9 d2 ..........Diffusor Winkel = 8° (Wasser) liegt zwischen Winkel = 10°-14° (Luft) . 14° und 19 (abgerundete Form) (Lit. B.Eck S. 156) Gewählter Wert Bester Wert ~ 13° = 14° .....Länge des Diffusors l = 10 dm l = 11 dm l = 76 mm |
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4.3.5 Folgerungen |
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